Narzissenwiesen-Wanderweg

Frühling in der Eifel… das sind die Tage, an denen die Sonne schon ein bisschen wärmer scheint, der Winter aber noch lange nicht seine Koffer gepackt hat. Auf den Wiesen liegen die letzten Schneereste, die kalte Luft kriecht unter die Jacke und man fragt sich zwischendurch, ob eine zusätzliche Schicht Kleidung nicht doch die bessere Idee gewesen wäre. Doch mitten in dieser noch ziemlich winterlichen Landschaft kündigt sich der Frühling bereits mit einem leuchtend gelben Blütenmeer an.

Denn jedes Jahr zwischen Ende März und Anfang Mai verwandeln sich die Wiesen im Perlebach- und Fuhrtsbachtal in ein kleines Narzissenparadies. Tausende wilde Narzissen strecken hier ihre Köpfe der Sonne entgegen und lassen sich dabei weder von frostigen Temperaturen noch von den letzten Schneeresten beeindrucken.

Wer sich dieses Naturschauspiel aus der Nähe ansehen möchte, hat gleich zwei Möglichkeiten. Die kleine, etwa 5 km lange Wanderrunde führt durch das Perlebachtal, während die große Runde mit rund 13 km gleich beide Täler miteinander verbindet. Und auch wenn man sich zu dieser Jahreszeit in der Eifel besser noch nach dem Zwiebellook-Prinzip anzieht, lohnt es sich, die Wanderschuhe zu schnüren. Denn zwischen all den gelben Blüten vergisst man die kalten Finger ziemlich schnell. Für mich ist diese Wanderung jedenfalls jedes Frühjahr aufs Neue etwas ganz Besonderes.

Startpunkte der Wanderungen:

Die kleine Narzissenrunde beginnt an der Höfner Mühle im Mühlenweg in Monschau-Höfen.

Für die große Runde kann man entweder am Wanderparkplatz Höfen-Hauptstraße beim Naturhaus Seebend (Hauptstraße 123) oder am Wanderparkplatz Zum Brüchelchen (Alzerplatzweg 20) starten.