Amsterdam – bunt, quirlig und immer in Bewegung

Amsterdam ist bunt, quirlig und voller Leben. Die Menschen wirken offen und lebensfroh, überall ist etwas los – und genau diese Mischung zieht mich immer wieder in ihren Bann.

Nur eines sollte man nie vergessen: die Fahrräder! ;)

Wer verträumt über einen Radweg schlendert, merkt ziemlich schnell, dass die Amsterdamer Radfahrer ihre ganz eigenen Verkehrsregeln zu haben scheinen. Hier heißt es Augen auf, denn von Ruhe ist im Straßenverkehr definitiv keine Spur.

Gleichzeitig steckt Amsterdam voller Geschichte und Kunst. Die schmalen alten Häuser mit ihren typischen Giebeln stehen dicht an dicht entlang der Grachten, kleine Brücken überspannen das Wasser und im Museumsviertel wartet ein beeindruckendes künstlerisches Erbe.

Doch Amsterdam lebt nicht nur von seiner Vergangenheit. Moderne Architektur, Streetart, Design und unterschiedlichste Kulturen gehören genauso zum Stadtbild wie Grachten, Hausboote und historische Fassaden.

Wohin mit dem Auto?

Am einfachsten ist Amsterdam sicherlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer mit dem Auto kommt, steht nämlich ziemlich schnell vor einer entscheidenden Frage: Wohin damit?

Parkplätze sind im Zentrum rar und können ordentlich ins Geld gehen.

Mein Tipp deshalb: Wenn Ihr mit dem Auto anreist, sucht zuerst nach einer passenden Parkmöglichkeit und anschließend nach einem Hotel in der Nähe. 

Wie knapp der Platz in Amsterdam ist, haben wir in den Parkgaragen gesehen. Dort wurden die Autos teilweise dicht hintereinander abgestellt. Den Schlüssel des vorderen Fahrzeugs lässt man beim Personal, damit dieses bei Bedarf umparken kann..

Was solltet Ihr in Amsterdam gesehen haben?

Jetzt könnte natürlich die obligatorische Aufzählung folgen: dieses Museum, jene Kirche, dieser Platz und unbedingt noch jene Sehenswürdigkeit …

Aber vielleicht solltet Ihr Euch zuerst eine ganz andere Frage stellen:

Was interessiert Euch eigentlich wirklich?

Möchtet Ihr die großen Museen besuchen, Kunst und Geschichte entdecken oder lieber durch die verschiedenen Viertel ziehen und Amsterdam einfach auf Euch wirken lassen?

Wir gehören eindeutig zu denen, die eine Stadt gerne zu Fuß erkunden. Einfach loslaufen, durch kleine Straßen und entlang der Grachten schlendern, über Brücken gehen und schauen, was hinter der nächsten Ecke wartet.

Dabei kommt Ihr ganz automatisch an vielen sehenswerten Plätzen und Grachten vorbei. Und zwischendurch lohnt es sich immer, vor einem Café, einer Kneipe oder einem Restaurant Platz zu nehmen und einfach das Treiben zu beobachten.

Eine schöne Möglichkeit, Amsterdam vom Wasser aus kennenzulernen, sind die Hop-on-Hop-off-Boote. Es gibt verschiedene Anbieter und Routen. Ihr könnt entweder eine komplette Rundfahrt machen oder unterwegs aussteigen, Euch etwas anschauen und später mit einem anderen Boot weiterfahren.

So wird die Grachtenfahrt gleichzeitig zum Verkehrsmittel – und Ihr bekommt Amsterdam aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen.

Besonders gefallen hat uns aber auch eine Abendfahrt mit einem der kleineren Boote.

Nach einem langen Tag auf den Beinen genau das Richtige: zurücklehnen, schauen und Amsterdam an sich vorbeiziehen lassen.

Und das ganz ohne auf Radfahrer achten zu müssen. ;)