Keukenhof – da wollten wir jetzt auch endlich mal hin!
Gefühlt erzählt alle Welt vom Keukenhof und den riesigen Blumenfeldern in Holland. Irgendwann dachten wir uns: Das müssen wir uns jetzt auch endlich einmal anschauen!
Bei der Planung stellten wir ziemlich schnell fest, dass wir offenbar nicht die Einzigen mit der Idee waren. Der Keukenhof war so gut wie ausgebucht.
Der einzige passende Termin: Montagmorgen um 8:30 Uhr.
Na gut, dann eben Montag.
Und wenn der Keukenhof noch ein bisschen auf uns warten musste, konnten wir die Zeit schließlich auch anders nutzen. Also ging es mit unserem Clevere’le zunächst nach Bakkum ans Meer, wo wir zwei Tage verbringen wollten.
Unser Campingplatz lag praktisch mitten im Naturschutzgebiet direkt hinter den Dünen – eine richtig schöne Lage. Fahrräder raus und los ging’s!
Alkmaar – Grachten gehen auch bei grauem Himmel
Am Sonntagmorgen machten wir uns zunächst auf den Weg ins nahe gelegene Alkmaar, um dort ein paar Stunden zu verbringen und uns die Stadt anzuschauen.
Alkmaar gefiel uns auf Anhieb. Schöne alte Häuser, kleine Gassen, Brücken und natürlich die typisch niederländischen Grachten – hier kann man wunderbar ohne großes Ziel durch die Stadt schlendern.
Gerade die Wege entlang des Wassers haben ihren ganz eigenen Charme. Kleine Boote ziehen vorbei, Fahrräder stehen gefühlt an jeder Ecke und hinter der nächsten Brücke wartet schon wieder ein neues Fotomotiv.
Auch wenn die Sonne an diesem Tag etwas schüchtern war: Ein Spaziergang entlang der Grachten geht irgendwie immer.
Lisse – endlich Tulpen!
Nach unserem Abstecher nach Alkmaar ging es weiter Richtung Lisse. Jetzt mussten wir nur noch einen Platz für unser Clevere’le in der Nähe des Keukenhofs finden.
Die Campingplätze in der Umgebung waren bereits seit Wochen ausgebucht. Wir hatten trotzdem Glück und fanden gleich beim ersten Versuch einen kleinen Camperplaats auf einem Bauernhof. Also Fahrräder runter und los Richtung Lisse.
Und dann waren sie endlich da: die ersten riesigen Tulpen- und Hyazinthenfelder. Leuchtende Farben, soweit das Auge reicht – genau auf diesen Anblick hatten wir uns gefreut.