Eingeladen zu einem 60sten Geburtstag ging es Richtung Chiemgau. Allerdings mit einer Woche Vorsprung, die wir mit sightseeing füllten.
Erster Halt:
Regensburg
Der Stellplatz in Regensburg entpuppte sich als geschotterter Parkplatz, kein Strom, keine Verbindung-und Entsorgung. Aber da wir vier Tage autark stehen können war das kein Problem. Bis in die Stadt waren es etwa 1,5 KM. In der Stadt sind wir dann etwa 15 KM zu Fuss auf Erkundungstour gewesen. Viele Gassen, schöne alte Gebäude, Kirchen verschiedenster Glaubensrichtungen, der Dom und einige gemütliche Kaffees die zum verweilen einluden. Abends haben wir dann auf der anderen Donauseite in einem der Biergärten am Wasser den Tag ausklingen lassen.
Walhalla
Am folgenden Tag ging es weiter zur nahe liegenden Walhalla. Ein wirklich beeindruckender Bau diese Ruhmeshalle zu Ehren besonderer Persönlichkeiten, die sich im deutschsprachigen Raum verdient gemacht haben. Wie ein griechischer Tempel überwiegend aus Mamor gebaut, thront sie mit Weitblick über der Donau und beherbergt die Büsten der geehrten.
Da der Tag noch jung war, machten wir uns auf den Weg nach Aufham. Ein kleiner Ort nahe der Grenze zu Salzburg im Berchtesgadener Land. Zu Besuch bei Freunden ließen wir uns in deren Hotel verwöhnen und spannten einen Tag aus.
Ruhpolding
Unser nächstes Ziel war Ruhpolding. Jetzt war wieder Bewegung angesagt und so machten wir uns in einer gemischten Fahrrad- und Wandertour auf zur Keitlalm. Eine Flasche Radler schön gekühlt aus dem Brunnen und einige nette Gespräche mit anderen Wanderern später ging es zurück zum Campingplatz.
Hier kann man wirklich nicht nur wandern, sondern es gibt viele gut ausgebaute Fahrradwege um die ganze Gegend zu erfahren.
Abends fuhren wir mit den Fahrrädern noch in den Ort um diesen zu erkunden. Pünktlich zum Kurkonzert. Es wurde zünftig und auch modern aufgespielt. Anschließend ging es auf die Dorfrunde und später noch einen Absacker.
Chiemsee
Hier erwartete uns in Bernau ein sehr moderner "Wohnmobilhafen" mit Ver- Und Entsorgung und Sanitäranlagen. Einige Plätze haben sogar Blick auf den See. Keine 5 Minuten zum Ufer und der Fahrradrundweg direkt vor der Tür. Die Badesachen waren schnell gepackt und mit den Fahrrädern ging es von Bernau nach Breitbrunn, wo wir in einem der vielen, kostenfreien Strandbädern halt machten. Baden, Chillen und Lesen.
Erst am Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg, legten aber noch eine Pause an der Fischerhütte Reiter ein. Genau der richtige Platz für ein Fischbrötchen :)
Zurück in Bernau stellten wir fest, Zeit zum Abendessen aber es mangelt hier ein bisschen an geöffneter Gastronomie. In der Gaststätte Fischerei Mintholz durften wir uns dann zu einem netten Pärchen gesellen. Sonst hätte es mit unseren Essen schlecht ausgesehen. So aber wurde der Hunger gestillt, während wir uns nett unterhielten. Wie einfach kann es doch sein, wenn Menschen freundlich und offen miteinander umgehen.
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