• Chrisuelle

Traumschleife Hasenkammer

Es geht in den Hunsrück. Genauer nach Herschwiesen, ein Dorf oberhalb von Brodenbach oder Boppard, je nach Anfahrt.

Parkplatz ist die dortige Kirmeswiese (GMS 50°12'18.8"N 7°29'57.2"E).


Mit Freunden erwandern wir die Traumschleife Hasenkammer, gute 11 km. Freundliches Wetter aber noch ein frischer Wind empfangen uns auf der Höhe. Und wir starten sozusagen verkehrt herum in den Tag. Da wir die Wanderung mit unserem Hobby, dem Geocachen verbinden und der Cache nun mal so ausgelegt ist, beginnen wir die Runde entgegen der eigentlich angedachten Laufrichtung. Das stellt sich später dann auch als die besser Wahl heraus(so herum sind die Abstiege angenehmer).

Es handelt sich bei dem Geocache um eine Bildersuche, der Schwerpunkt liegt dadurch auf der eigentlichen Wanderung.


Zunächst geht es noch über breite Wege am Feldrain vorbei, bald aber schon durch den Wald. Der Weg wird schmal und führt uns zu einem kleinen Bächlein, dem wir zunächst folgen.


Dann überqueren wir den Bach und die Landschaft verändert sich wieder. Unser weiterer Weg zeigt dann die Schäden, die unsere Wälder insbesondere die Nadelbäume in den letzten Jahren erlitten haben. Hier ist die Forstwirtschaft schon sehr gefordert.






Jetzt geht es Bergauf und wir kommen wieder auf die Hunsrücker Höhe. Hier ist es ungemütlich windig und wir wandern zügig weiter und sind froh, bald ins nächste Bachtal zu kommen. Hier ist es nicht mehr windig und so langsam setzt sich die Sonne auch noch etwas mehr durch.

Der weitere Weg führt dann wieder aufwärts über schmale Pfade und die Landschaft wird steiniger.



Die kleinen Klettereinlagen machen Spass, stellen aber keine Schwierigkeit dar. Zur Belohnung für den Aufstieg gibt es jetzt erst mal Zeit für ein Vesper und ein Gläschen Grauburgunder, der gut gekühlt im Rucksack wartet. Sonne und Aussicht genießen wir ausgiebig und wir sind nicht die einzigen, die eine Rast mit Aussicht genießen. Positiv überrascht sind wir aber, wie viele gute Möglichkeiten es für eine Pause unterwegs gibt. Immer wieder Bänke oder Bänke mit Tischen.



Weiter geht es und nach dem Abstieg befinden wir uns im nächsten Bachtal, wo noch zwei weiter Bachüberquerungen anstehen...


...um im Anschluss wieder aufzusteigen. Nun nähert sich der Weg wieder der Ortschaft Herschwiesen.

Wir kommen vorbei an einem kleinen Teich und entdecken seltsame Kästen in den umliegenden Bäumen. Welches Tier wohl in einer solchen Behausung einzieht?

Es folgt ein Streuobstwiesen-Weg und immer wieder sehen wir, wie vorher schon auf der Wanderung, dass durch Nistkästen, Insektenhäuser, gefilzte Beutel für Beutelmeisen und Reisighaufen Wohnraum für Tiere geschaffen wurde.



Wir können nochmal einen Blick auf die St. Pankratius Kirche werfen und dann endet diese wirklich schöne und empfehlenswerte Runde auch schon am Streuobstwiesen-Museeum.

Alle Cacheaufgaben konnten unterwegs gut gelöst werden, die finale Dose wurde (von der Muggelfrau) gefunden. Wir haben den Tag genossen und freuen uns schon auf die nächste Tour.