• Chrisuelle

Unvergessliches Socatal


Von Kransjka Gora aus führt unser Weg ins Socatal über den Vrsic Pass. 24 Spitzkehren rauf, 24 wieder runter. Ein paar einfache Kurven sind da noch nicht mitgerechnet. Die Straßenverhältnisse sind aber überwiegend gut und am Morgen ist der Verkehr auch noch nicht so dicht. Was für eine Straße. Leider gibt es für Wohnmobile keine Gelegenheit anzuhalten um die Aussicht zu bewundern.


Bei Soca, nur wenige 100 m entfernt von den berühmten Soca-Trögen finden wir auf dem Kamp Klin einen Stellplatz. Auch wenn vor der Einfahrt ein Schild mit dem Hinweis "Voll Belegt" steht, lohnt es sich anzuhalten und zu fragen. Das erlebten wir auf mehreren Campingplätzen.

Der Platz besteht aus zwei Teilen, dem sonnigen, mit den Sanitäranlagen und dem etwas schattigeren Teil. Einige Plätze liegen, geschützt durch einen Wall, direkt an der Soca.

 


Vom Kamp aus kann man direkt entlang der Soca zu den großen Socatrögen laufen. Hier zu fotografieren ist gar nicht so einfach, denn es tummeln sich viele Menschen um und in den Trögen. Bei 10 Grad bleibt allerdings keiner lange im strahlend türkisblauen Wasser.

Wir können uns gar nicht satt sehen.


 

In diesem Bereich der Julischen Alpen fanden im 1. Weltkrieg die 12 Isonzoschlachten statt. Bei diesen kamen 1 Millionen Soldaten ums Leben.

Selbst heute noch können Wanderer in entlegenen Ecken Militärische Ausrüstung aus dieser Zeit finden. Auf dem Campingplatz stellt man solche Fundstücke sogar aus.



 

Für eine weitere Tour, bietet sich uns am nächsten Tag das Fahrrad an. Man kann man vom Kamp aus zum Sunik Wasserhain fahren. Hier schließt man die Fahrräder ab und kann den Wasserhain mit seinen Trögen bis zu einem sehr schönen Wasserfall durchwandern. Wer damit nicht genug hat, wandert auf die Hütte Dom dr. Klementa Juga v Lepeni.

Das ist eigentlich doppelt gemoppelt, denn Dom bedeutet Haus.


Um das Almhaus herum parken viele Fahrzeuge. Von hier aus kann man zu einer Tour auf den 2000 m hohen Krn aufbrechen. Eine konditionell recht anspruchsvolle Tour.


Wir aber wollen morgen wieder aufbrechen und weiter fahren nach Kobarid.