• Chrisuelle

Lebendiges Ljubljana

Der Aufenthalt in Kobarid und Tolmin waren kürzer als geplant. Im Nachhinein bereuen wir es, nicht länger in Soca geblieben zu sein. Der Campingplatz war gut und die Lage ideal.

Die Natur unbeschreiblich schön.

Wir haben nun die Möglichkeit nochmal zurück zu fahren oder eine weiteres Ziel anzupeilen. Wir entscheiden uns für Ljubljana. Eine Strecke von knapp 100 km.

Wir fahren (vormittags) das Ljubljana Resort Hotel & Camp an und finden dort direkt einen Platz. Hier gibt es für jeden etwas, Camping, Hotel, Sportanlagen, Pool .........

Für uns aber ist besonders wichtig die gute Anbindung an den Personennahverkehr aber auch die einfach zu bewältigende Strecke mit dem Fahrrad, wieder auf Fahrradwegen.


Die Bushaltestelle liegt gegenüber der Einfahrtsstrasse zum Camp. Bustickets bitte vorher im Camp kaufen.

Möchte man mit dem Fahrrad in die Stadt, wendet man sich an der Bushaltestelle nach rechts und dann immer geradeaus. Die Strecke beträgt knapp 5 km.

 



Ljubljana ist eine quirlige, lebendige Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, Musikern und Künstlern. Schon bei einem ersten Ausflug in die City gibt es viel zu entdecken. Die vielen schön gestalteten Brücken, Kunstobjekte an vielen Plätzen, in Gassen und, ja eigentlich überall.

Geschäfte findet man im äußeren Stadt- und Altstadtring.

Durch die Altstadt fließt die Ljubljanica.

Rechts und links des Flusses sind unzählige Restaurants und Bars in denen immer reger Betrieb herrscht. Besonders schön ist die entspannte Stimmung in der Altstadt. Die Menschen lassen sich treiben, nehmen Platz und genießen. Der Preseren Platz vor der Dreierbrücke ist, bei 39 Grad und strahlend blauem Himmel nass und dort tummeln sich fröhliche Menschen. Von oben wird der Platz durch einen kleinen Beregner mit einem sanften Sprühnebel besprengt. Herrlich.


Freitags findet in Ljubljana ein großer Streetfood-Markt statt. Hier geben sich alle möglichen Nationalitäten kulinarisch die Ehre und man kann schlemmen bis zum Abwinken.

Eine Stadt zum genießen, mit allen Sinnen.

 

Bei Interesse kann man das Schloss Laibach besuchen, im Tivoli Park (einer großen, sehr schönen Grünanlage) ein Picknick machen, die Kathedrale des hl. Nikolaus, das Nationalmuseum, die Nationalgalerie besichtigen und auf dem Fluß Boot fahren oder sich fahren lassen.

Auch das alternative Künstlerviertel Metelkova ist einen Besuch wert.



Einmal hier gewesen möchte man immer wieder kommen.