• Chrisuelle

Kobarid und Tolmin

In Kobarid angekommen müssen wir schnell feststellen, hier gibt es keinen Platz mehr für uns. Ein Campingplatz, Kamp Koren hatte nur noch Platz für kleine Fahrzeuge, einer war mehr oder weniger Baustelle und der Dritte, Kamp Lazar war wegen Straßenbauarbeiten für uns nicht erreichbar. Mit einem Kastenwagen wäre man hier weiter gekommen.

Einen Stellplatz gibt es, dieser darf aber nur von 8:00 bis 22:00 Uhr von Wohnmobilen benutzt werden. So war es uns wenigstens möglich die Napoleonbrücke und den Wasserfall Slap Kozjak zu besuchen. Wieder hat das Wasser diese unglaublichen Farben. Die Eindrücke sind berauschend.





Auf dem Weg zum Wasserfall, der 6€ Eintritt kostet, kann man eine alte Stellung aus dem 1. Weltkrieg besichtigen. Im Ort gibt es für Interessierte auch ein Geschichtsmuseum zur Kriegsführung.

Für uns aber geht es weiter nach Tolmin auf der Suche nach einem Campingplatz.

 

Wie schon in Kobarid gibt es auch in Tolmin sehr viele Gleitschirmflieger. Landeplatz ist in Tolmin, eine große Wiese direkt neben dem Campingplatz, wo für eine Nacht ein Platz für uns frei ist.

Aber nicht nur Fliegen, auch Paddeln, Sup fahren und Baden stehen hier hoch im Kurs. Die Soca ist hier nur sehr flach und etwas wärmer, so das man tatsächlich ein erfrischendes Bad nehmen und ein paar Schläge schwimmen kann.

Der Campingplatz selber ist relativ groß, aber überwiegend eine staubige Wüste. Die Wälder tragen durch die lang anhaltende Trockenheit schon jetzt im August buntes Laub und sorgen für den Anblick eine Indian Summers.



Was hier so schön aussieht, ist eigentlich eher erschreckend.