• Chrisuelle

Amsterdam

Amsterdam - bunt und quirlig, die Menschen freundlich und lebensfroh.Hier hat man es gerne gemütlich aber Achtung die Radfahrer sind schnell unterwegs, da ist von Ruhe und gemütlich keine Spur. Amsterdam beherbergt ein großes künstlerisches Erbe, mit einem großen Museumsviertel, ebenso aber ein kulturelles Erbe mit seinen Grachten, den alten, schmalen Häusern mit ihren spitzen Giebeln. Aber auch moderne Kultur, Architektur und Kunst sind in Amsterdam beheimatet und so ist die ganze Stadt ein Kessel Buntes, der mich immer wieder in seinen Bann zieht.



Wenn Ihr mehrere Tage in Amsterdam verbringen möchtet, solltet Ihr euch um die Anreise ein paar Gedanken mehr machen. Diese ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln am einfachsten, da man sich dann nicht um einen Parkplatz kümmern muss. Denn die sind in Amsterdam Mangelware.

Natürlich kann man dezentral wohnen, dass bedeutet aber auch unter Umständen auf das Nachtleben verzichten zu müssen.

Ich würde Euch auf jedem Fall empfehlen ein Quartier möglichst zentral zu suchen.

In Amsterdam solltet Ihr dann jedoch erst nach einer Parkgarage suchen und danach erst ein nahe gelegenes Hotel buchen.

Das die Parkplatznot sehr akut ist, sieht man schon an den ausgeklügelten Parksystemen. Man parkt zweireihig hintereinander. Der Vordermann lässt seine Schlüssel beim Personal, welches den hinteren Wagen herauslässt, falls nötig.



Was solltet Ihr in Amsterdam alles gesehen haben?

Jetzt wäre Zeit für eine Aufzählung. Ihr solltet aber zuerst einmal überdenken, was Euch wirklich interessiert.

Sind Euch die Museen wichtig, wollt Ihr die Stadt erkunden und die Menschen dort erleben?

In Amsterdam gibt es verschiedenen Bezirke, die Ihr durchstreifen könnt, dabei kommt Ihr an vielen sehenswerten Grachten und Plätzen vorbei und es lohnt sich jederzeit, sich vor einem netten Kaffee, Lokal oder Restaurant niederzulassen um die Stadt in Euch aufzunehmen und zu beobachten.

Wirklich empfehlenswert ist das Hop on Hop off Boot. Hier gibt es verschiedene Anbieter. Eine Rundfahrt oder immer wieder aus- und einsteigen bis zum nächsten Ziel. So kommt Ihr auf verschiedenen Routen durch die ganze Stadt und habt bei der zweiten Variante immer genug Zeit Besichtigungen einzuschieben.


Besonders schön, ist aber auch eine Abendfahrt auf einem der kleineren Boote. Hier könnt Ihr euch so richtig schön gemütlich bei einem Gläschen Wein oder Sekt niederlassen und die Stadt von den Grachten aus am Abend genießen.



Wenn Ihr Abends unterwegs seid, solltet Ihr auf jeden Fall dem Rotlichtviertel einen Besuch abstatten. Klar gibt es hier ordentlich Rotlicht und auch nackte Haut zu sehen, aber auch viel nette, stylische oder einfach verrückte Kneipen, Restaurants und Clubs in denen Ihr bis in die Morgenstunden abfeiern könnt.


Der viel gepriesenen Blumenmarkt war nicht so unser Ding. Plastik-, Stoff- und Holztulpen, Berge von Blumenzwiebeln und Holzschuhen.Aber das ist ja Geschmacksache.

Besuchen solltet Ihr aber auf jeden Fall die 9 straatjes, das Amsterdamer Shoppingparadies mit superschönem Flair, kleinen individuellen Geschäften und Lokalen.



Die herrlichen Grachten muss man nun wirklich nicht extra empfehlen, denn in Amsterdam führt kein Weg daran vorbei. Brücken die bepflanzt sind, viele Bäume, individuelle Hausboote und Fahrräder über Fahrräder. Das herrlich buntes Gewusel auf Wasserwegen und Straßen macht einfach Spass.

Auf jeden Fall solltet Ihr einen abendlichen Bummel entlang der beleuchteten Prinsengracht einplanen.

Nehmt Euch Zeit am Wasser zu sitzen, ein Gläschen Wein zu trinken und die Stadt zu genießen.