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Bryggen sehen und....

Brügge sehen und sterben, so heißt ein sehr schöner Film. Wie das mit Bryggen, einem sehr bekannten Ortsteil von Bergen, aussieht wollen wir uns heute ansehen.

Aber schon auf dem Weg nach Bergen setzt heftiger Regen ein. Die Stadt empfängt uns nass-kalt. Die Suche nach einem Parkplatz gestaltet sich eher schwierig und so zücken wir unser Park4night-App und finden zum Glück schnell einen Stellplatz.

Dieser liegt am Rande von Bergen auf städtischem Gelände. Entsorgung ist möglich, aber auch nicht mehr. Dafür liegt er direkt an einer S-Bahn Station. Mittlerweile schüttet es aus Kübeln und es gibt nur die Auswahl ein gutes Buch zu lesen oder eine Stadtbesichtigung zu machen. Wir entscheiden uns für letzteres. Die Kamera lasse ich einfach im Womo, heute werden nur Handy-Fotos gemacht.

Bergen selber bietet einiges für Museumsfans und es besteht die Möglichkeit gaaaanz viel zu shoppen. Die nutzte ich gleich und shoppe den vergessenen Regenschirm. Wann immer ich mir jetzt noch wünsche einen Elch zu sehen, kann ich den Schirm aufspannen und mir die Elche darauf anschauen. Wir laufen am Hafen entlang über einen schönen Fischmarkt. Angeschlossen an jeden Stand ist eine kleine Gastronomie. Hier sitzen die Menschen bei gutem Essen und einem Glas Wein oder einer Tasse Kaffee gemütlich beisammen und lassen den Regen Regen sein.

Da ist sie wieder die hyggeligkeit :) .

 

Wir aber laufen erst mal weiter durch den Ortsteil Bryggen.

Die historischen Häuschen sind sehr schön anzuschauen. Aufgrund des Wetters halten sich die Touristenmassen in Grenzen und wir schlendern gemütlich durch alle Gassen bis uns ein kräftiger Regenschauer in eine Kneipe treibt. Zwei Bier später und 14 Euro ärmer wagen wir uns dann wieder vor die Tür und setzen unsere Besichtigung fort.

Sogar der Weihnachtsladen wird besucht und ein Blick in die verschiedenen Souvenirläden geworfen. Das ist ein bevorzugtes Ziel um einmal herzhaft etwas zu lachen zu haben. Es ist immer wieder unglaublich was man in solchen Läden alles erstehen kann.

 

Von weitem sehen wir einen Dreimaster den Hafen anlaufen. Ein schickes Schiff, da wollen wir doch mal schauen. Ein deutsches Schulschiff, so stellt sich heraus, aus Trondheim kommend. Christoph beteiligt sich ein bisschen beim Anlegen und wir schauen beide fasziniert zu.

 

Anschließend ist dann ein Hüngerchen aufgetaucht und wir gönnen uns auf der Fischmeile Backfisch mit Pommes und eine Paellia. Lecker!

 

Ein bisschen enttäuscht bin ich aber schon, bisher hat keine Stadt oder kein Ort (außer Oslo) so richtig was hergemacht. Nein zum vor Glück sterben ist das hier nicht.

 

Dafür ist die Natur in Norwegenum so grandioser :) .

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